Autorin: J. R. Ward
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 624
Preis: TB 9,99€
ISBN: 978-3-453-31713-0
Erscheinungsdatum: 12.10.2015
Kaufen: Hier
Klappentext
Einst hat Phury seinen Zwillingsbruder Zsadist aus grausamer Gefangenschaft befreit. Doch obwohl seitdem mehr als ein Jahrhundert vergangen ist, heilen Zs Wunden nicht. Gezeichnet an Körper und Seele ist er wohl der düsterste und unheimlichste Krieger der Bruderschaft der BLACK DAGGER. Erst als er die schöne Aristokratin Bella trifft, die sich zu ihm hingezogen fühlt, erwacht in Zsadist plötzlich wieder ein Gefühl, das er längst für begraben hielt: Hoffnung. Doch auch sein Zwilling Phury, der in einem selbstauferlegten Zölibat lebt, zeigt Interesse an Bella. Als die junge Vampirin von der Gesellschaft der Lesser entführt wird, müssen die beiden Brüder ihre Schwierigkeiten überwinden und gemeinsam alles daransetzen, die Frau zu retten, die sie lieben …
Meinung
Ich weiß, dass sich der Klappentext anhört wie eine blöde Dreiecksgeschichte und anfangs hatte ich auch Angst davor. Doch da Bella nur Augen für Zsadist hat und Phury so schlau ist zu verstehen, wenn jemand nicht auf ihn steht, war das kein Problem für mich.
Wie gewohnt wird das Buch aus mehreren Sichten erzählt. Zum einen sind da natürlich Zsadist und Bella, zum anderen sein Zwillingsbruder Phury, Butch, Mr. O, Bellas Bruder Rehvenge, John und Butch. Auch dieses Mal hatte ich kein Problem damit, die Personen auseinander zu halten.
Meine Lieblingskapitel waren jene, die aus Johns Sicht geschrieben wurden und jedes Mal wenn ich gerade schlafen gehen oder einfach aufhören wollte und ein Kapitel über John kam, konnte ich nicht aufhören zu lesen! So hatte ich das Buch sehr schnell durch.
Der Schreibstil war ebenfalls wie gewohnt. Es war leicht zu lesen, flüssig und unterhaltsam.
Bella ist eine Vampirin aus der Aristokratie und von Zsadist wie besessen, seit sie ihn zum ersten Mal gesehen hat. Bella wurde von den Lessern entführt und als sie frei kommt, kann nur Zsadist ihr helfen. Ich hatte oft das Gefühl, Bella würde nur für Zsadist existieren, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand so aufdringlich und beharrlich sein kann. Jedoch ist genau das, was Zsadist brauchte, um sich auf sie einzulassen.
Leider ist das alles was ich über sie sagen kann. J. R. Ward hat sich hautsächlich auf Zsadist konzentriert und Bella ist dabei viel zu kurz gekommen. So konnte ich mich weder mit ihr identifizieren noch sie richtig kennen lernen. Was mich besänftigt hat, ist, dass die Autorin am Ende des Buches selbst sagt, sie hätte Bella mehr Gedanken einräumen sollen und sie hätte sich gewünscht, sie hätte mehr Raum darauf verwendet, wie sich die Entführung emotional und psychisch auf Bella auswirkt. Dem kann ich nur zustimmen.
Zsadist hat etwa ein Jahrhundert in Gefangenschaft verbracht. Dies ist nun 100 Jahre her, doch die Wunden sind noch nicht geheilt. Seit er Bella zum ersten mal gesehen hat, muss er immer wieder an sie denken. Als sie entführt steht für ihn fest, dass er sie retten muss und er gibt die Hoffnung nicht auf. Zsadist ist zwar nicht der netteste Charakter, doch aufgrund seiner Vergangenheit ist er sehr interessant. Zsadist hat meiner Meinung nach sehr viele Fehler nach seiner Befreiung begangen. Ich glaube, zusammenfassend lässt sich sagen, dass er ein rücksichtsloser A**** war. Glücklicherweise hat sich das mit Bella geändert und Zsadist hat die Fehler seiner Vergangenheit eingestanden. Somit bleibt er einer meiner Lieblingscharaktere.
Fazit
Teil 3 hat mir wieder besser gefallen und ich bin froh dass ich weiter gelesen habe. Aufgrund von Bella gibt es einen kleinen Abzug, aber insgesamt bekommt das Buch von mir 4 Sterne.
⭐⭐⭐⭐

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen